Curd Jürgens Ehepartnerin lässt sich nicht mit einem einzigen Namen beantworten. Der deutsch-österreichische Schauspieler war fünfmal verheiratet. Seine Ehefrauen waren Lulu Basler, Judith Holzmeister, Eva Bartok, Simone Bicheron und zuletzt Margie Jürgens.
Während seine ersten drei Frauen ebenfalls Schauspielerinnen waren, arbeitete Simone Bicheron als Fotomodell. Margie Jürgens wurde dagegen vor allem als seine letzte Ehefrau und spätere Bewahrerin seines Nachlasses bekannt. Sie blieb bis zu seinem Tod am 18. Juni 1982 mit ihm verheiratet.
Curd Jürgens gehörte zu den bekanntesten deutschsprachigen Filmstars der Nachkriegszeit. Das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum nennt mehr als 150 Film- und Fernsehproduktionen, in denen er auftrat. Zu seinem öffentlichen Image gehörten jedoch nicht nur seine Rollen, sondern auch sein luxuriöser Lebensstil, seine fünf Ehen und zahlreiche Berichte über Beziehungen und Affären.
Curd Jürgens Ehepartnerin und persönliche Daten
| Merkmal | Information |
| Name | Curd Jürgens |
| Geburtsdatum | 13. Dezember 1915 |
| Geburtsort | Solln bei München |
| Todesdatum | 18. Juni 1982 |
| Sterbeort | Wien |
| Nationalität | deutsch-österreichisch |
| Beruf | Schauspieler, Regisseur und Autor |
| Anzahl der Ehen | fünf |
| Erste Ehefrau | Lulu Basler |
| Letzte Ehefrau | Margie Jürgens |
| Längste Ehe | Simone Bicheron |
| Öffentlich bestätigte biologische Kinder | keine eindeutig dokumentiert |
Jürgens begann seine Karriere zunächst als Journalist und nahm anschließend Schauspielunterricht. Sein Filmdebüt gab er 1935 in „Königswalzer“. Der internationale Durchbruch gelang ihm Mitte der 1950er-Jahre, unter anderem mit „Des Teufels General“, „Die Ratten“ und „Die Helden sind müde“. Später spielte er in internationalen Produktionen sowie 1977 den Bond-Gegenspieler Karl Stromberg in „Der Spion, der mich liebte“.
Wie oft war Curd Jürgens verheiratet?
Curd Jürgens war insgesamt fünfmal verheiratet. Seine Ehen erstreckten sich über einen Zeitraum von 1937 bis zu seinem Tod im Jahr 1982.
| Ehefrau | Zeitraum | Hintergrund |
| Lulu Basler | 1937–1947 | Schauspielerin |
| Judith Holzmeister | 1947–1955 | österreichische Schauspielerin |
| Eva Bartok | 1955–1956 | ungarisch-britische Schauspielerin |
| Simone Bicheron | 1958–1977 | französisches Fotomodell |
| Margie Jürgens | 1978–1982 | letzte Ehefrau und Bewahrerin seines Nachlasses |
Die dokumentierte Chronologie beginnt mit der Hochzeit mit Lulu Basler am 15. Juni 1937. Nach der Scheidung am 8. Oktober 1947 heiratete Jürgens nur acht Tage später Judith Holzmeister. Die dritte Hochzeit mit Eva Bartok fand am 13. August 1955 statt. Simone Bicheron heiratete er am 14. September 1958 und Margie Schmitz schließlich am 21. März 1978.
Die fünf Ehen in der richtigen Reihenfolge
- Lulu Basler
- Judith Holzmeister
- Eva Bartok
- Simone Bicheron
- Margie Jürgens
Damit ist Margie zwar die häufigste Antwort auf die Suche nach der Ehepartnerin von Curd Jürgens, doch sie war weder seine einzige noch seine längste Ehefrau.
Lulu Basler war seine erste Ehefrau
Lulu Basler war die erste Curd Jürgens Ehepartnerin. Sie arbeitete als Schauspielerin und gehörte zu seinem Leben, bevor er zum international bekannten Filmstar aufstieg.
Das Paar heiratete am 15. Juni 1937. Jürgens erhielt zu dieser Zeit seine ersten größeren Theaterengagements. Nach Stationen in Dresden und Berlin ging er nach Wien, wo seine Verbindung zum österreichischen Theater immer enger wurde.
Die Ehe mit Lulu Basler dauerte etwas mehr als zehn Jahre. Am 8. Oktober 1947 wurde sie geschieden. Bereits am 16. Oktober desselben Jahres heiratete Jürgens seine zweite Frau Judith Holzmeister.
Über das private Zusammenleben von Lulu Basler und Curd Jürgens ist nur wenig verlässlich dokumentiert. Deshalb sollten angebliche Eheprobleme oder konkrete Trennungsgründe nicht ohne belastbare Belege dargestellt werden. Gesichert sind vor allem die Eheschließung, die Scheidung und Baslers Tätigkeit als Schauspielerin.
Judith Holzmeister war seine zweite Ehepartnerin
Judith Holzmeister wurde am 16. Oktober 1947 die zweite Ehefrau von Curd Jürgens. Die Hochzeit fand lediglich acht Tage nach der Scheidung von Lulu Basler statt.
Holzmeister war selbst eine erfolgreiche österreichische Schauspielerin und besaß eine eigenständige Bühnenkarriere. Ihre Verbindung zu Jürgens fiel in eine Zeit, in der dieser eng mit dem Wiener Burgtheater zusammenarbeitete und sich zunehmend als Charakterdarsteller etablierte.
Im Jahr der Hochzeit wurde Jürgens österreichischer Staatsbürger. Anschließend arbeitete er weiterhin an österreichischen Bühnen und übernahm größere Rollen in deutschsprachigen Filmproduktionen.
Die Ehe bestand bis 1955. Im August desselben Jahres heiratete Jürgens bereits seine nächste Partnerin Eva Bartok. Holzmeister und Jürgens traten außerdem gemeinsam in „Wiener Mädeln“ auf, einer Produktion, die während des Zweiten Weltkriegs begonnen und erst 1949 erstmals öffentlich gezeigt wurde.
Judith Holzmeister sollte deshalb nicht nur als „Frau von Curd Jürgens“ beschrieben werden. Sie war eine bedeutende Theaterdarstellerin mit einer langen eigenen Laufbahn.
Eva Bartok und die kurze dritte Ehe
Eva Bartok war die dritte Ehepartnerin von Curd Jürgens. Die ungarisch-britische Schauspielerin wurde vor allem durch internationale Filme der 1950er- und 1960er-Jahre bekannt.
Jürgens und Bartok hatten bereits zusammen vor der Kamera gestanden, bevor sie am 13. August 1955 heirateten. Die Hochzeit wurde von erheblichem Medieninteresse begleitet. Im digitalen Nachlass des Schauspielers sind mehrere Bilder von der Trauung erhalten.
Die Verbindung hielt jedoch nur ungefähr ein Jahr. Die Scheidung erfolgte 1956. Damit war sie die kürzeste der fünf Ehen von Curd Jürgens.
War Deana die Tochter von Curd Jürgens?
Nach dem Ende der Ehe brachte Eva Bartok 1957 eine Tochter namens Deana zur Welt. In der Öffentlichkeit wurde das Kind zunächst mit Curd Jürgens in Verbindung gebracht. Später erklärte Bartok jedoch, Frank Sinatra sei der biologische Vater gewesen.
Sinatra bestätigte diese Behauptung nicht. Eine eindeutige öffentliche Klärung der biologischen Vaterschaft erfolgte ebenfalls nicht. Deshalb sollte Deana nicht uneingeschränkt als leibliche Tochter von Curd Jürgens bezeichnet werden. Richtig ist lediglich, dass sie öffentlich mit seinem Namen verbunden wurde und dass Bartok später eine andere Vaterschaft behauptete.
Seriöse Artikel sollten die Unsicherheit klar benennen und weder Jürgens noch Sinatra ohne Einschränkung als biologischen Vater darstellen.
Simone Bicheron führte mit ihm die längste Ehe
Simone Bicheron war die vierte Frau von Curd Jürgens. Sie arbeitete als französisches Fotomodell und war deutlich jünger als der Schauspieler. Auch deshalb beschäftigten sich internationale Zeitungen ausführlich mit der Beziehung. Das DFF dokumentiert beispielsweise, dass eine amerikanische Zeitung dem jungen Model bereits vor der Hochzeit einen umfangreichen Bericht widmete.
Curd Jürgens und Simone Bicheron heirateten am 14. September 1958. Die Hochzeit fand am letzten Drehtag des Films „Der Schinderhannes“ statt.
Die Ehe bestand bis 1977 und dauerte damit fast 19 Jahre. Keine andere Ehe von Curd Jürgens hielt länger.
In den 1960er- und frühen 1970er-Jahren präsentierten sich Simone und Curd Jürgens regelmäßig als prominentes Paar. Ein wichtiger Schauplatz der damaligen Presseberichte war ihr südfranzösisches Haus „Rosimone“. Noch 1971 vermittelten Zeitschriften das Bild einer harmonischen Ehe. Wenig später erschienen jedoch Berichte über Trennungen und Versöhnungsversuche.
Während dieser Ehe erreichte Jürgens den Höhepunkt seiner internationalen Bekanntheit. Er spielte unter anderem mit Robert Mitchum, Ingrid Bergman und Orson Welles. Von 1973 bis 1977 verkörperte er außerdem insgesamt 90-mal den „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen.
Obwohl Simone Bicheron heute weniger häufig erwähnt wird als Margie Jürgens oder Eva Bartok, war sie über einen erheblichen Teil seiner internationalen Karriere hinweg seine Ehefrau.
Margie Jürgens war seine letzte Ehefrau
Margie Jürgens war die fünfte und letzte Ehepartnerin des Schauspielers. Sie wurde als Margret Knitzsch geboren und hatte nach einer früheren Ehe den Nachnamen Schmitz. Deshalb erscheint sie in der Chronologie der Hochzeit als Margie Schmitz, während sie später als Margie Jürgens bekannt wurde. Das Wien Geschichte Wiki führt sie als Margret Knitzsch, geschiedene Schmitz.
Die Beziehung begann bereits vor der Eheschließung. Margie brachte außerdem ihre Tochter Miriam in das gemeinsame Leben mit. In ihren später veröffentlichten Erinnerungen beschreibt sie, wie sie zunehmend die Organisation von Jürgens’ dichtem beruflichem Terminkalender übernahm. Dazu gehörten Filmaufnahmen, Theaterauftritte, Empfänge und Reisen.
Warum heirateten Curd und Margie Jürgens?
Margie berichtete, dass beide zunächst glücklich unverheiratet zusammenlebten. Nach der königlichen Premiere des James-Bond-Films „Der Spion, der mich liebte“ fand in London ein Empfang statt. Weil Margie offiziell nicht seine Ehefrau war, durfte sie dort nicht unmittelbar neben ihm stehen.
Nach ihrer eigenen Erinnerung nahm Jürgens dieses Erlebnis zum Anlass, heimlich eine Hochzeit in Nassau auf den Bahamas zu organisieren. Das Paar heiratete am 21. März 1978. Anschließend feierten sie unter anderem mit Freunden in Saint-Paul-de-Vence.
Margie und Curd Jürgens lebten zeitweise in Südfrankreich, auf den Bahamas und in Enzesfeld bei Wien. Ihre Ehe dauerte etwas mehr als vier Jahre.
Während dieser Zeit musste sich der Schauspieler mit gesundheitlichen Problemen auseinandersetzen. Margies Erinnerungen schildern unter anderem eine Herzoperation in Houston und die anschließende Rückkehr Jürgens’ auf die Bühne. Da diese Darstellung aus ihrer persönlichen Perspektive stammt, ist sie zugleich eine wichtige, aber subjektive Quelle über die letzten gemeinsamen Jahre.
Curd Jürgens starb am 18. Juni 1982 in Wien. Margie wurde dadurch seine Witwe. Sie blieb bis zu seinem Tod mit ihm verheiratet und ist deshalb die korrekte Antwort auf die Frage: „Wer war Curd Jürgens’ letzte Ehefrau?“
Margie Jürgens bewahrte seinen Nachlass
Margie Jürgens spielte nicht nur als letzte Ehefrau eine wichtige Rolle. Nach dem Tod ihres Mannes bewahrte sie zahlreiche Dokumente, Bilder und persönliche Erinnerungsstücke auf.
Im Jahr 1997 übergab sie den künstlerischen Nachlass an das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt am Main. Darin befinden sich unter anderem Fotografien, Briefe, Drehbücher, Korrespondenz, Presseberichte und persönliche Aufzeichnungen.
Das DFF weist darauf hin, dass diese Sammlung keine vollständig lückenlose Biografie darstellt. Dennoch zeigt sie, welche beruflichen und privaten Ereignisse Curd Jürgens selbst als bedeutend betrachtete. Ohne Margies Entscheidung wären zahlreiche Zeugnisse über seine Filme, Theaterarbeiten, Ehefrauen und sein öffentliches Image möglicherweise verloren gegangen.
Damit wurde Margie Jürgens nach seinem Tod zu einer wichtigen Bewahrerin seines kulturellen Erbes.
Beziehungen neben den fünf Ehen
Curd Jürgens wurde in der Öffentlichkeit häufig als Frauenheld und Lebemann dargestellt. Dieses Bild entstand einerseits durch seine Rollen als Offizier, Charmeur oder mächtiger Mann. Andererseits unterstützte er es durch Interviews, Homestorys und seine 1976 veröffentlichten Memoiren „… und kein bißchen weise“.
Das DFF beschreibt ihn als ausgesprochen erfahren im Umgang mit Eigenwerbung. Presseberichte konzentrierten sich regelmäßig auf seine Wohnsitze, seinen gesellschaftlichen Freundeskreis, seine fünf Ehen und zahlreiche Liebschaften.
War Curd Jürgens mit Romy Schneider verheiratet?
Nein. Romy Schneider war keine Ehefrau von Curd Jürgens.
Nach Angaben, die 2012 unter Berufung auf seinen Nachlassverwalter veröffentlicht wurden, hatten Schneider und Jürgens im Sommer 1957 eine kurze Beziehung. Zu diesem Zeitpunkt war seine Ehe mit Eva Bartok bereits beendet, während die Hochzeit mit Simone Bicheron erst 1958 folgte. Die Beziehung lag somit zwischen seiner dritten und vierten Ehe.
Jürgens und Schneider drehten später gemeinsam den Film „Katia“, der 1959 erschien. Eine Ehe oder langjährige offizielle Partnerschaft bestand jedoch nicht.
Auch andere Namen wurden im Laufe der Jahrzehnte mit dem Schauspieler verbunden. Bei solchen Berichten ist jedoch zwischen dokumentierten Beziehungen, zeitgenössischen Pressegerüchten und späteren Erinnerungen zu unterscheiden. Für die Suchanfrage „Curd Jürgens Ehepartnerin“ sind ausschließlich seine fünf rechtsgültigen Ehen entscheidend.
Häufige Fragen zu Curd Jürgens Ehepartnerin
Wer war die letzte Curd Jürgens Ehepartnerin?
Die letzte Ehefrau von Curd Jürgens war Margie Jürgens, geborene Margret Knitzsch und zuvor verheiratete Schmitz. Sie heirateten am 21. März 1978. Die Ehe endete mit seinem Tod am 18. Juni 1982.
Wie viele Ehefrauen hatte Curd Jürgens?
Curd Jürgens war fünfmal verheiratet. Seine Ehefrauen waren Lulu Basler, Judith Holzmeister, Eva Bartok, Simone Bicheron und Margie Jürgens.
Welche Ehe von Curd Jürgens dauerte am längsten?
Die längste Ehe führte er mit Simone Bicheron. Das Paar heiratete 1958 und ließ sich 1977 scheiden. Die Verbindung bestand damit fast 19 Jahre.
Welche Ehe von Curd Jürgens war die kürzeste?
Seine kürzeste Ehe war die Verbindung mit Eva Bartok. Beide heirateten im August 1955 und wurden bereits 1956 geschieden.
Hatte Curd Jürgens Kinder?
Ein zweifelsfrei bestätigtes biologisches Kind ist öffentlich nicht dokumentiert. Eva Bartoks Tochter Deana wurde mit Jürgens in Verbindung gebracht. Bartok erklärte später jedoch, Frank Sinatra sei der biologische Vater gewesen. Sinatra bestätigte diese Behauptung nicht.
War Curd Jürgens mit Romy Schneider verheiratet?
Nein. Romy Schneider gehörte nicht zu seinen fünf Ehefrauen. Berichten zufolge hatten beide 1957 lediglich eine kurze Beziehung.
Wer war die erste Ehefrau von Curd Jürgens?
Seine erste Ehefrau war die Schauspielerin Lulu Basler. Sie heirateten am 15. Juni 1937 und ließen sich am 8. Oktober 1947 scheiden.
Waren alle Ehefrauen von Curd Jürgens Schauspielerinnen?
Nein. Lulu Basler, Judith Holzmeister und Eva Bartok waren Schauspielerinnen. Simone Bicheron arbeitete als Fotomodell. Margie Jürgens wurde vor allem als seine letzte Ehefrau und spätere Bewahrerin seines Nachlasses bekannt.
Fazit: Wer war Curd Jürgens Ehepartnerin?
Curd Jürgens hatte im Laufe seines Lebens fünf Ehepartnerinnen. Seine erste Frau war die Schauspielerin Lulu Basler. Danach war er mit Judith Holzmeister und Eva Bartok verheiratet. Mit dem Fotomodell Simone Bicheron führte er seine längste Ehe. Sie dauerte von 1958 bis 1977.
Seine letzte Ehefrau war Margie Jürgens. Beide heirateten am 21. März 1978 auf den Bahamas und blieben bis zu seinem Tod im Juni 1982 verheiratet. Margie bewahrte anschließend seinen künstlerischen Nachlass und übergab ihn 1997 dem Deutschen Filmmuseum.

