Wie schreibt man 49 als römische Zahl? Warum ist 4 normalerweise IV und nicht IIII? Und wie lassen sich lange römische Zahlen schnell in gewöhnliche Zahlen umwandeln?
Römische Zahlen sind ein Zahlensystem aus sieben lateinischen Buchstaben: I, V, X, L, C, D und M. Jeder Buchstabe besitzt einen festen Wert. Durch Addition und in bestimmten Fällen durch Subtraktion entstehen daraus weitere Zahlen.
Heute begegnen uns römische Zahlen unter anderem auf Uhren, an historischen Gebäuden, in Jahreszahlen, bei Herrschernamen und in der Gliederung von Büchern. Wer die Grundzeichen und wenige Regeln kennt, kann sie leicht lesen und selbst schreiben.
Römische Zahlen im Überblick
| Römische Zahl | Arabische Zahl | Bedeutung |
| I | 1 | eins |
| V | 5 | fünf |
| X | 10 | zehn |
| L | 50 | fünfzig |
| C | 100 | einhundert |
| D | 500 | fünfhundert |
| M | 1000 | eintausend |
Die heute üblichen Ziffern 0, 1, 2, 3 und so weiter werden häufig als arabische Zahlen bezeichnet. Im Gegensatz dazu besteht das römische Zahlensystem aus Buchstaben.
Wie funktionieren römische Zahlen?
Römische Zahlen werden grundsätzlich von links nach rechts gelesen. Dabei gelten zwei zentrale Prinzipien:
- Steht ein gleich großes oder kleineres Zeichen rechts neben einem größeren Zeichen, werden die Werte addiert.
- Steht ein kleineres Zeichen vor einem größeren, wird sein Wert in bestimmten Kombinationen abgezogen.
Additionsregel
Stehen die Zeichen vom größten zum kleinsten Wert, werden sie zusammengerechnet.
| Römische Zahl | Rechnung | Ergebnis |
| VI | 5 + 1 | 6 |
| XII | 10 + 1 + 1 | 12 |
| XVII | 10 + 5 + 1 + 1 | 17 |
| LX | 50 + 10 | 60 |
| CLV | 100 + 50 + 5 | 155 |
| MD | 1000 + 500 | 1500 |
Das Beispiel XVIII bedeutet demnach:
10 + 5 + 1 + 1 + 1 = 18
Subtraktionsregel
Steht ein kleineres Zeichen vor einem größeren Zeichen, wird der kleinere Wert abgezogen. Allerdings ist nicht jede Kombination erlaubt.
| Kombination | Rechnung | Ergebnis |
| IV | 5 − 1 | 4 |
| IX | 10 − 1 | 9 |
| XL | 50 − 10 | 40 |
| XC | 100 − 10 | 90 |
| CD | 500 − 100 | 400 |
| CM | 1000 − 100 | 900 |
Beispielsweise wird 49 als XLIX geschrieben:
- XL = 40
- IX = 9
- 40 + 9 = 49
Die Schreibweise IL für 49 entspricht dagegen nicht der heute üblichen Standardform.
Welche Subtraktionen sind erlaubt?
Im üblichen modernen System gelten nur sechs Subtraktionspaare:
- I darf vor V und X stehen: IV, IX
- X darf vor L und C stehen: XL, XC
- C darf vor D und M stehen: CD, CM
Daraus folgen einige wichtige Einschränkungen:
- I wird nicht direkt von L, C, D oder M abgezogen.
- X wird nicht direkt von D oder M abgezogen.
- V, L und D werden normalerweise nicht als Subtraktionszeichen verwendet.
- 99 wird XCIX und nicht IC geschrieben.
- 999 wird CMXCIX und nicht IM geschrieben.
Diese Regeln helfen dabei, jede Zahl in klar voneinander getrennte Tausender-, Hunderter-, Zehner- und Einerblöcke aufzuteilen.
Römische Zahlen von 1 bis 20
| Zahl | Römisch | Zahl | Römisch |
| 1 | I | 11 | XI |
| 2 | II | 12 | XII |
| 3 | III | 13 | XIII |
| 4 | IV | 14 | XIV |
| 5 | V | 15 | XV |
| 6 | VI | 16 | XVI |
| 7 | VII | 17 | XVII |
| 8 | VIII | 18 | XVIII |
| 9 | IX | 19 | XIX |
| 10 | X | 20 | XX |
Besonders wichtig sind 4 und 9. Bei diesen Zahlen kommt erstmals die Subtraktionsregel zum Einsatz:
- 4 = IV
- 9 = IX
Römische Zahlen von 20 bis 100
| Zahl | Römisch | Zahl | Römisch |
| 20 | XX | 60 | LX |
| 25 | XXV | 70 | LXX |
| 30 | XXX | 80 | LXXX |
| 40 | XL | 90 | XC |
| 50 | L | 100 | C |
Weitere Beispiele:
| Zahl | Römische Zahl |
| 21 | XXI |
| 24 | XXIV |
| 29 | XXIX |
| 32 | XXXII |
| 39 | XXXIX |
| 44 | XLIV |
| 48 | XLVIII |
| 49 | XLIX |
| 55 | LV |
| 64 | LXIV |
| 75 | LXXV |
| 88 | LXXXVIII |
| 94 | XCIV |
| 99 | XCIX |
Römische Zahlen von 100 bis 1000
| Zahl | Römisch |
| 100 | C |
| 200 | CC |
| 300 | CCC |
| 400 | CD |
| 500 | D |
| 600 | DC |
| 700 | DCC |
| 800 | DCCC |
| 900 | CM |
| 1000 | M |
Auch hier gelten die bekannten Regeln. Beispielsweise setzt sich 894 folgendermaßen zusammen:
- 800 = DCCC
- 90 = XC
- 4 = IV
Daraus ergibt sich DCCCXCIV.
Wichtige römische Zahlen bis 3999
| Arabische Zahl | Römische Zahl |
| 500 | D |
| 900 | CM |
| 1000 | M |
| 1492 | MCDXCII |
| 1500 | MD |
| 1900 | MCM |
| 1945 | MCMXLV |
| 1989 | MCMLXXXIX |
| 1999 | MCMXCIX |
| 2000 | MM |
| 2024 | MMXXIV |
| 2025 | MMXXV |
| 2026 | MMXXVI |
| 3000 | MMM |
| 3888 | MMMDCCCLXXXVIII |
| 3999 | MMMCMXCIX |
MMXXVI bedeutet beispielsweise:
1000 + 1000 + 10 + 10 + 5 + 1 = 2026
Gewöhnliche Zahlen in römische Zahlen umwandeln
Eine Zahl lässt sich besonders leicht umwandeln, wenn sie zunächst in Stellenwerte zerlegt wird.
Beispiel: 1984 in eine römische Zahl umwandeln
Die Zahl 1984 wird zerlegt:
- 1000 = M
- 900 = CM
- 80 = LXXX
- 4 = IV
Zusammengesetzt lautet das Ergebnis:
1984 = MCMLXXXIV
Beispiel: 2479 umwandeln
Die Zerlegung lautet:
- 2000 = MM
- 400 = CD
- 70 = LXX
- 9 = IX
Daraus folgt:
2479 = MMCDLXXIX
Praktische Umrechnungstabelle
Für eine schnelle Umrechnung hilft diese erweiterte Tabelle:
| Wert | Zeichen | Wert | Zeichen |
| 1000 | M | 90 | XC |
| 900 | CM | 50 | L |
| 500 | D | 40 | XL |
| 400 | CD | 10 | X |
| 100 | C | 9 | IX |
| 5 | V | 4 | IV |
| 1 | I |
Beginnen Sie immer mit dem höchsten Wert, der in die gewünschte Zahl passt. Arbeiten Sie danach schrittweise bis zur 1 weiter.
Römische Zahlen in gewöhnliche Zahlen umrechnen
Beim Lesen einer römischen Zahl kann man die Zeichen von links nach rechts prüfen:
- Ist ein Zeichen mindestens so groß wie das nächste, wird es addiert.
- Ist es kleiner als das nächste, wird es abgezogen.
Beispiel: MCMXLIV
Die Zahl lässt sich in bekannte Gruppen aufteilen:
- M = 1000
- CM = 900
- XL = 40
- IV = 4
Das Ergebnis lautet:
MCMXLIV = 1944
Alternativ kann jedes Zeichen einzeln betrachtet werden:
1000 − 100 + 1000 − 10 + 50 − 1 + 5 = 1944
Die Aufteilung in Gruppen ist jedoch meist übersichtlicher.
Beispiel: DCCLXXXVI
Hier stehen die Zeichen in absteigender Reihenfolge:
500 + 100 + 100 + 50 + 10 + 10 + 10 + 5 + 1 = 786
Daher gilt:
DCCLXXXVI = 786
Die wichtigsten Schreibregeln
Für die heute gebräuchliche Standardschreibweise gelten folgende Regeln:
- I, X, C und M dürfen höchstens dreimal direkt hintereinander stehen.
- V, L und D werden normalerweise nicht wiederholt.
- Größere Werte stehen meistens links von kleineren Werten.
- Nur I, X und C werden in der Standardschreibweise zum Subtrahieren verwendet.
- Ein Subtraktionspaar wird nicht beliebig über mehrere Stellenwerte gebildet.
- Die Zahl wird in Tausender, Hunderter, Zehner und Einer zerlegt.
Deshalb schreibt man:
- 3 = III
- 8 = VIII, nicht IIX
- 30 = XXX
- 80 = LXXX
- 300 = CCC
- 800 = DCCC
Warum steht auf manchen Uhren IIII statt IV?
Auf vielen Zifferblättern wird die Zahl 4 als IIII geschrieben, obwohl in modernen Tabellen meist IV steht. Diese Form wird als Uhrmacher-Vier bezeichnet.
Dafür werden verschiedene Erklärungen genannt. Unter anderem sorgt IIII auf dem Zifferblatt für ein optisches Gleichgewicht mit VIII auf der gegenüberliegenden Seite. Zudem lassen sich die Stunden dadurch in drei gleich große Gruppen gliedern:
- I bis IIII verwenden hauptsächlich I
- V bis VIII verwenden V und I
- IX bis XII verwenden X und I
Die Schreibweise IIII ist auf Uhren daher eine traditionelle Variante und nicht einfach ein Fehler. Auch in der Antike wurden römische Zahlen nicht immer so einheitlich geschrieben, wie heutige Lehrregeln vermuten lassen.
Gab es bei den Römern eine Zahl für null?
Das klassische römische Zahlensystem besitzt kein eigenes Grundzeichen für die Null. Das hängt damit zusammen, dass es kein Stellenwertsystem wie unser heutiges Dezimalsystem ist.
In mittelalterlichen Aufzeichnungen wurde gelegentlich der Buchstabe N verwendet. Er leitete sich vom lateinischen Wort nulla oder nihil ab und bedeutete sinngemäß „nichts“. Zum grundlegenden System aus I, V, X, L, C, D und M gehört N jedoch nicht.
Wie werden Zahlen über 3999 geschrieben?
Mit der gewöhnlichen Schreibweise werden Zahlen meist bis 3999 dargestellt:
3999 = MMMCMXCIX
Für größere Werte existierten verschiedene historische Erweiterungen. Eine bekannte Methode setzt einen waagerechten Strich über ein Zeichen. Dieser sogenannte Überstrich multipliziert den Wert mit 1000:
- V mit Überstrich = 5000
- X mit Überstrich = 10.000
- L mit Überstrich = 50.000
- C mit Überstrich = 100.000
- M mit Überstrich = 1.000.000
Diese Darstellung ist im Alltag selten und technisch nicht immer einfach abzubilden. Für sehr große Zahlen wurden historisch außerdem andere Schreibweisen und Klammerformen verwendet. Es gab daher nicht zu jeder Zeit ein einziges vollkommen einheitliches System.
Wo werden römische Zahlen heute verwendet?
Obwohl römische Zahlen für moderne Berechnungen unpraktisch sind, kommen sie weiterhin in vielen Bereichen vor.
Jahreszahlen an Gebäuden und Denkmälern
Baujahre werden häufig in römischen Zahlen dargestellt. Die Inschrift MDCCCLXXXVIII steht beispielsweise für 1888.
Herrscher, Päpste und andere Namen
Römische Zahlen unterscheiden Personen mit demselben Namen:
- Ludwig XIV.
- Heinrich VIII.
- Elisabeth II.
- Papst Johannes Paul II.
- Papst Benedikt XVI.
Beim Sprechen werden diese Zahlen gewöhnlich als Ordnungszahlen gelesen. Ludwig XIV. heißt also „Ludwig der Vierzehnte“.
Uhren und Zifferblätter
Auf klassischen Uhren stehen die Stunden häufig als I bis XII. Dabei kann die 4 entweder als IV oder als IIII erscheinen.
Bücher und wissenschaftliche Arbeiten
Vorwörter, Anhänge, Kapitel oder einleitende Seiten werden teilweise mit römischen Zahlen nummeriert. Auch Gliederungsebenen können mit I, II, III und IV gekennzeichnet werden.
Filme, Spiele und Veranstaltungen
Fortsetzungen und regelmäßig stattfindende Ereignisse verwenden häufig römische Zahlen, beispielsweise bei Filmtiteln, Videospielen oder dem Super Bowl.
Chemie und Medizin
Römische Zahlen können Oxidationszahlen, Gruppen, Stadien oder Typen bezeichnen. Ihre genaue Bedeutung hängt dabei vom jeweiligen Fachgebiet ab.
Woher stammen römische Zahlen?
Das römische Zahlensystem entwickelte sich im antiken Rom. Es eignete sich gut für Inschriften, Aufzeichnungen, Handel und einfache Zählvorgänge. Die genaue Entstehung der einzelnen Zeichen ist nicht in jedem Detail eindeutig geklärt.
Die Römer verwendeten außerdem nicht immer exakt die Formen, die heute in der Schule gelehrt werden. Additive Schreibweisen waren verbreitet. So konnte die Zahl 4 als IIII erscheinen. Die heute bekannte kompakte Standardschreibweise mit IV, IX, XL und ähnlichen Kombinationen setzte sich erst im Laufe der Zeit stärker durch.
Mit der Verbreitung des Dezimalsystems verloren römische Zahlen an Bedeutung. Arabische Ziffern und die Null erleichtern schriftliche Rechenverfahren erheblich.
Römische Zahlen richtig schreiben: häufige Fehler
49 als IL schreiben
IL ist keine übliche Standardschreibweise. Die Zahl wird nach Stellenwerten zerlegt:
40 + 9 = XL + IX
Richtig ist daher XLIX.
99 als IC schreiben
Auch hier müssen Zehner und Einer getrennt behandelt werden:
90 + 9 = XC + IX
Richtig lautet die Zahl XCIX.
Vier gleiche Zeichen wiederholen
Die Schreibweise IIII kommt zwar auf Uhren und in historischen Texten vor. Nach der heute gelehrten Standardregel wird 4 jedoch als IV geschrieben. Ebenso gilt:
- 40 = XL statt XXXX
- 400 = CD statt CCCC
V, L oder D doppelt schreiben
Zeichen für Zwischenwerte werden normalerweise nicht wiederholt:
- 10 = X, nicht VV
- 100 = C, nicht LL
- 1000 = M, nicht DD
Zeichen beliebig subtrahieren
Nicht jede kleinere Zahl darf vor jeder größeren stehen. Deshalb gelten VX für 5, LC für 50 und DM für 500 nicht als reguläre Standardschreibweisen.
Merkhilfe für römische Zahlen
Die Reihenfolge lautet:
I, V, X, L, C, D, M
Eine mögliche deutsche Eselsbrücke ist:
In Vielen X-beliebigen Ländern Coden Die Menschen.
Entscheidend sind jedoch vor allem die Werte:
1, 5, 10, 50, 100, 500, 1000
Dabei wechseln sich jeweils eine Einerpotenz und ihr Fünffaches ab:
- 1 und 5
- 10 und 50
- 100 und 500
- 1000
Übungen zu römischen Zahlen
Römische Zahlen umrechnen
Welche gewöhnlichen Zahlen sind gemeint?
- XIV
- XXIX
- XLVI
- LXXXIII
- XCIX
- CDXL
- DCCVII
- MCMXC
- MMXXVI
- MMMCMXCIX
Gewöhnliche Zahlen römisch schreiben
Schreiben Sie diese Zahlen als römische Zahlen:
- 7
- 19
- 34
- 48
- 76
- 94
- 444
- 999
- 1989
- 2026
Lösungen
| Aufgabe | Lösung | Aufgabe | Lösung |
| XIV | 14 | 7 | VII |
| XXIX | 29 | 19 | XIX |
| XLVI | 46 | 34 | XXXIV |
| LXXXIII | 83 | 48 | XLVIII |
| XCIX | 99 | 76 | LXXVI |
| CDXL | 440 | 94 | XCIV |
| DCCVII | 707 | 444 | CDXLIV |
| MCMXC | 1990 | 999 | CMXCIX |
| MMXXVI | 2026 | 1989 | MCMLXXXIX |
| MMMCMXCIX | 3999 | 2026 | MMXXVI |
Fazit: Römische Zahlen schnell verstehen
Römische Zahlen bestehen aus den sieben Zeichen I, V, X, L, C, D und M. Stehen kleinere Werte hinter größeren, werden sie addiert. In den sechs Kombinationen IV, IX, XL, XC, CD und CM wird der kleinere Wert dagegen abgezogen.
Für eine sichere Umrechnung sollten Zahlen nach Tausendern, Hundertern, Zehnern und Einern zerlegt werden. So wird beispielsweise aus 2026 die römische Zahl MMXXVI. Obwohl dieses Zahlensystem für komplizierte Berechnungen kaum geeignet ist, bleibt es auf Uhren, an Bauwerken, in Büchern und bei Herrschernamen bis heute sichtbar.
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Häufige Fragen zu römischen Zahlen
Was sind die sieben römischen Zahlen?
Die sieben Grundzeichen lauten I, V, X, L, C, D und M. Sie stehen für 1, 5, 10, 50, 100, 500 und 1000.
Wie lautet 4 in römischen Zahlen?
Nach der heute üblichen Standardregel wird 4 als IV geschrieben. Auf Zifferblättern ist aus traditionellen Gründen häufig auch IIII zu sehen.
Wie schreibt man 9 als römische Zahl?
Die Zahl 9 lautet IX. Das kleinere I steht vor X und wird deshalb von 10 abgezogen.
Welche römische Zahl ist 49?
49 wird als XLIX geschrieben. XL steht für 40 und IX für 9. Die verkürzte Form IL entspricht nicht der üblichen Standardschreibweise.
Wie lautet 100 in römischen Zahlen?
Die römische Zahl für 100 ist C. Der Buchstabe stammt vom lateinischen Wort centum, das „hundert“ bedeutet.
Wie schreibt man 500 und 1000?
500 wird als D und 1000 als M geschrieben.
Welche römische Zahl ist 2026?
2026 wird als MMXXVI dargestellt: M + M + X + X + V + I.
Gibt es eine römische Zahl für null?
Das klassische System hat kein eigenes Grundzeichen für null. In mittelalterlichen Quellen wurde gelegentlich N für „nichts“ verwendet.
Was ist die größte römische Zahl?
Eine grundsätzlich größte römische Zahl gibt es nicht, da Erweiterungen für große Werte möglich sind. In der heute üblichen Schreibweise ohne Sonderzeichen gilt MMMCMXCIX, also 3999, häufig als obere praktische Grenze.
Warum nutzt man heute noch römische Zahlen?
Sie werden vor allem aus Tradition, zur Gestaltung und zur Kennzeichnung von Reihenfolgen verwendet. Typische Beispiele sind Uhren, Baujahre, Kapitel, Filmtitel sowie die Namen von Herrschern und Päpsten.

